Astrologisches Wissen und hochwertige Horoskope

Chinesisches Horoskop

Die chinesische Astrologie ist eine der ältesten der Welt, schon vor 5000 Jahren errechnete man in China Horoskope und das zugrunde liegende komplexe System besteht bis heute, auch die Orientierung am Mondkalender. Aber nicht nur deshalb muten Chinesische Horoskope erst einmal etwas exotisch und kompliziert an. Im Gegensatz zu westlichen Horoskopen spielen Aussagen über die Zukunft hier keine Rolle, der Fokus liegt viel mehr auf dem Erkennen der Wesenszüge, Talente und Interessen einer Person, des Umgangs mit dem Leben und den Mitmenschen und sogar der körperlichen Stärken und Schwächen beziehungsweise Anfälligkeiten.

Ein chinesisches Horoskop wird aufgrund von fünf Teilmerkmalen erstellt, die unter anderem der traditionellen Lehre des Taoismus entstammen. Neben den zwölf Tierkreiszeichen, spielen die Doppelstunden des Tages, Yin und Yang, die fünf Wandlungsphasen und die Jahreszeiten eine Rolle.

Jedes chinesische Jahr steht im Zeichen eines Tieres, das wiederum für bestimmte Eigenschaften, der in diesem Jahr geborenen Person steht. Die feste Reihenfolge lautet Ratte/Maus (angriffslustig), Büffel/Rind (sanft), Tiger (verwegen), Hase/Katze (gutmütig), Drache (geistreich), Schlange (schlau), Pferd (ungeduldig), Schaf/Ziege (artig), Affe (unbeständig), Hahn (stolz), Hund (treu) und Schwein (ehrlich).

Ebenfalls diesen zwölf Tieren zugeordnet sind die Doppelstunden des Tages, das Tierzeichen der Geburtsstunde eines Menschen entspricht ungefähr dem Aszendenten westlicher Horoskope.

Yin und Yang sind die beiden gegensätzlichen, im Wechselspiel stehenden Prinzipien, die in jeder Persönlichkeit wirken, ihnen wird Einfluss auf Gesundheit, Glück und Erfolg zugesprochen.

Die Wandlungsphasen, die in einem festen Turnus den Tierkreiszeichen zugeordnet werden bezeichnen verschiedene Phasen oder Aktionen eines Prozesses.

Das sind die aus dem Feng Shui bekannten Elemente Holz (Aufbruch/Entwicklung), Feuer (Dynamik/Ausgestaltung), Erde (Umwandlung/Fruchtbildung), Metall (Reife/Kontraktion) und Wasser (Betrachtung/Ruhe). Sie nähren, schwächen und kontrollieren sich gegenseitig.
Auf die Grundstimmung eines Menschen wirkt sich schließlich die Jahreszeit der Geburt eines Menschen aus. Frühlingskinder gelten zum Beispiel als aufgeschlossen, Herbsttypen als reifer.

Im Zusammenspiel dieser verschiedenen Aspekte lässt sich ein umfassendes Charakterbild erstellen.